Blick über das grüne Damaraland

Namibia

Namibia ist ein Land der Weite, Stille und spektakulären Kontraste. Gewaltige Dünen am Sossusvlei, wilde Küstenlandschaften an der Skeleton Coast, faszinierende Wüstenregionen und tierreiche Nationalparks wie Etosha machen das Land zu einem der eindrucksvollsten Reiseziele im südlichen Afrika. Besonders beliebt ist Namibia für Selbstfahrerreisen, weil sich Naturerlebnis, Freiheit und hochwertige Lodges ideal miteinander verbinden lassen.

Niedriges Preisniveau

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10–15 Stunden

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+1 Stunde

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Namibia-Dollar

Namibia-Dollar

Abenteuer: mittel

Abenteuer: mittel

Perfekt für Selbstfahrer

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Nationalparks

Von den Salzpfannen im Etosha Nationalpark über die berühmten Dünen des Namib-Naukluft-Parks bis zu den abgelegenen Landschaften der Skeleton Coast bietet Namibia eine aussergewöhnliche Vielfalt an Schutzgebieten. Hier erlebst du Wüste, Savanne, Küste und Wildnis in einer Intensität, wie sie nur wenige Länder Afrikas bieten.

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Nationalparks
Sossusvlei & Deadvlei

Sossusvlei & Deadvlei

Die gewaltigen roten Dünen von Sossusvlei zählen zu den bekanntesten Landschaften Afrikas. Besonders eindrucksvoll ist das Deadvlei, eine weisse Lehmpfanne mit uralten, abgestorbenen Kameldornbäumen, umgeben von monumentalen Dünen. Frühmorgens zeigt sich diese Region von ihrer schönsten Seite.

Etosha Nationalpark

Etosha Nationalpark

Etosha zählt zu den eindrucksvollsten Safari-Gebieten im südlichen Afrika. Rund um Wasserlöcher lassen sich Elefanten, Giraffen, Löwen, Nashörner, Zebras und viele weitere Tiere ausgezeichnet beobachten. Gerade in der Trockenzeit sind die Tierbegegnungen oft besonders intensiv.

Skeleton Coast & Atlantikküste

Skeleton Coast & Atlantikküste

Die Atlantikküste Namibias wirkt rau, abgelegen und geheimnisvoll. Schiffswracks, Robbenkolonien und endlose Küstenlinien verleihen der Skeleton Coast ihren legendären Charakter. Swakopmund und Walvis Bay sorgen dabei für einen spannenden Kontrast zwischen Wüste und Meer.

Freiheit für Selbstfahrer

Freiheit für Selbstfahrer

Namibia gilt als eines der besten Länder Afrikas für Selbstfahrerreisen. Die Infrastruktur für touristische Rundreisen ist gut ausgebaut, die Landschaften sind weitläufig und offen und viele Lodges lassen sich ideal miteinander kombinieren. Wer Unabhängigkeit, Natur und Ruhe schätzt, findet hier die besten Voraussetzungen.

Reisezeit & Klima

Reisezeit & Klima Monate

Namibia ist grundsätzlich ganzjährig gut bereisbar. Besonders beliebt sind die Monate April und Mai sowie August bis Oktober, wenn das Wetter meist trocken und warm ist, die Luft klar bleibt und Tierbeobachtungen oft besonders gut gelingen, weil sich viele Tiere an Wasserstellen sammeln.

Die sommerliche Regenzeit fällt in der Regel in die Monate Dezember bis März, wobei Niederschläge je nach Region und Jahr stark variieren. Dann wirkt die Landschaft oft grüner und lebendiger, gleichzeitig kann es heisser werden und einzelne Strassen können zeitweise schwieriger befahrbar sein.

An der Küste rund um Swakopmund und Walvis Bay bleibt es das ganze Jahr über deutlich kühler als im Landesinneren. Verantwortlich dafür ist vor allem der kalte Benguelastrom, der auch häufig Nebel bringt. In Wüstenregionen sind zudem grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht typisch.

Reisezeit & Klima Diagramm

Das Diagramm zeigt die durchschnittlichen Temperaturen und Niederschläge in Namibia. Regional gibt es deutliche Unterschiede: Der Süden und die Namib sind sehr trocken, der Norden und Nordosten deutlich grüner und niederschlagsreicher, während die Küste ganzjährig durch den kalten Benguelastrom gemildert wird.

Reiseinfos

Dokumente

Dokumente

Reisepass
Für die Einreise nach Tansania ist ein bis mindestens 6 Monaten nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich. Der Reisepass muss mindestens zwei leere Seite enthalten.

Visum
Für Schweizer Reisende gilt seit dem 1. April 2025 eine Visumspflicht. Das Visum kann entweder vorab online als E-Visum oder bei Ankunft (Visa on Arrival) an ausgewählten Grenzstellen und Flughäfen beantragt werden. Weitere Informationen und Antrag: eservices.mhaiss.gov.na

Weitere Anforderungen
Ein Rück- oder Weiterreiseticket ist erforderlich. Ebenso wird ein Nachweis der Unterkunft verlangt, beispielsweise eine Buchungsbestätigung.

Internationaler Führerausweis
Bei einer Selbstfahrerreise ist der internationale Führerausweis obligatorisch. Er gilt vor Ort nur zusammen mit dem nationalen Führerausweis und ist beim Strassenverkehrsamt deines Wohnkantons erhältlich.

Impfungen & Gesundheit

Impfungen & Gesundheit

Gelbfieber
Für Reisende aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Wer jedoch aus einem Gelbfiebergebiet einreist oder sich dort im Transit aufgehalten hat, muss einen gültigen Gelbfiebernachweis vorweisen.

Malaria
Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich. In Windhoek, an der Küste, in der Namib-Wüste sowie im Süden des Landes besteht kein Risiko. In Etosha und in nördlichen Regionen ist das Risiko gering bis moderat, im Nordosten (z. B. Zambezi-Region/Caprivi) saisonal erhöht. Eine reisemedizinische Beratung vor der Reise ist daher sinnvoll.

Empfohlene Impfungen
Empfohlen werden die Standardimpfungen gemäss Schweizer Impfplan. Je nach Reiseroute und persönlichem Profil werden häufig auch Hepatitis A, teilweise Hepatitis B sowie weitere Reiseimpfungen empfohlen.

Schweizer Impfplan
HealthyTravel

Wissenswertes

Wissenswertes

Verkehr und Infrastruktur
In Namibia herrscht Linksverkehr. Viele Strassen ausserhalb der Städte sind Schotterpisten, die gut fahrbar sein können, aber Konzentration und angepasste Geschwindigkeit erfordern. Nachtfahrten sind wegen Wildwechsel und freilaufender Tiere nicht zu empfehlen. Zudem gilt eine Null-Promille-Grenze am Steuer.

Distanzen
Namibia ist sehr weitläufig. Auch kurze Etappen auf der Karte können mehrere Stunden Fahrzeit bedeuten. Eine sorgfältige Routenplanung ist deshalb besonders wichtig.

Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Namibia-Dollar. Der südafrikanische Rand wird ebenfalls weitgehend akzeptiert. In Städten und touristischen Regionen sind Kartenzahlungen oft möglich, in abgelegenen Gegenden sollte jedoch immer Bargeld mitgeführt werden.

Besonderheiten
Der Zugang zu bestimmten Gebieten ist eingeschränkt, insbesondere in Sperrgebieten, die nicht immer klar gekennzeichnet sind. Auch die Einfuhr und Nutzung von Drohnen unterliegt strengen Vorschriften und sollte im Voraus geprüft werden.

Facts

Facts

Fläche: 824'290 km² (rund 20 Mal die Schweiz)
Bevölkerung: 3.1 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Windhoek
Sprache: Englisch (Amtssprache), Afrikaans, Deutsch, Bantu

Zeitverschiebung: Namibia liegt ganzjährig bei UTC+2. Gegenüber der Schweiz beträgt die Zeitverschiebung im Winter +1 Stunde, im Sommer gibt es keine Zeitverschiebung.

Währung: Namibia-Dollar (NAD). Der südafrikanische Rand ist ebenfalls gesetzlich akzeptiert und 1:1 an den Namibia-Dollar gekoppelt.

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